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FAQ (Windows-Versionen)

Häufige Fragen und Antworten (DOS)
FAQ-Frequently Asked Questions


Fragen und Antworten zu den Windows-Versionen

Häufig gestellte Fragen und Anworten zu Problemen bei Fernröntgen und Modellvermessung (nur DOS-VERSIONEN).

1. Wie heisst das Passwort, das nach der Installation der lizensierten Version plötzlich abgefragt wird?
2. Ich kann die Durchzeichnung nicht auf dem Bildschirm darstellen.
3. Der Digitalisierer funktioniert nicht oder meldet wiederholt Fehler.
4. Wenn ich die geplottete Durchzeichnung über das Röntgenbild lege, stimmen die Punkte schlecht überein.
5. Das Programm stürzt ab mit einer Fehlermeldung wie etwa RUNTIME ERROR 202 AT 3456:5678.
6. Wozu ist eigentlich der Vermessungschlitten nötig? Ich digitalisiere einfach eine Kopie des Modells.
7. Welcher Rechner und welches Betriebssystem wird für FRP oder MV empfohlen.
8. Bei der Installation wird ein Virus gemeldet und das Programm lässt sich nicht installieren.
9. Bei der Modellvermessung werden anstelle der Normwerte nur Gartenzäune #### ausgedruckt.
10. Bei der Modellvermessung wird der OK unten und der UK oben abgebildet
11. Ich will das FRP/MV in einem Praxisnetzwerk installieren. Ist dies möglich?
12. Ich will den Drucker auf der LPT2-Schnittstelle benutzen. Ist dies möglich?
13. Der Drucker druckt keine Umlaute oder manchmal unsinnige Zeichen.
14. Der Drucker (als Plotter) schreibt (in der Durchzeichnung) anstelle vom Umlauten Sonderzeichen.
15. Der schnelle Programmwechsel von FERN nach MODELL und umgekehrt funktioniert nicht!
16. Ich habe nur einen windowstauglichen GDI-Drucker.Kann ich damit ausdrucken?
17. Drucker oder Digitizer lassen sich nicht ansprechen.
18. Welche Analysen werden von FERN und/oder MODELL durchgeführt.


  1. Wie heisst das Passwort, das nach der Installation der lizensierten Version plötzlich abgefragt wird?
Am Anfang heißt das Passwort noch GEHEIM. Ändern können Sie es unter dem Menüpunkt
  KONFIGURATION/Passwort ändern.
  
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  2. Ich kann die Durchzeichnung nicht auf dem Bildschirm darstellen.
Diese Darstellung geschieht über ein separates Programm (hier als Beispiel PRINTGL). Um dieses Programm zu aktiveren muss in der Sektion [Plotter] folgendes vorhanden sein:
[Plotter]
.
.
extern=1
viewer=.\printgl\printgl.exe [=Programmaufruf mit Pfadangabe]
viewparameter=fern.plt /FV [und die Optionen]
.
wobei bei PRINTGL folgende Parameter Verwendung finden:
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  3. Der Digitalisierer funktioniert nicht oder meldet wiederholt Fehler.
Bei Problemen erhalten Sie einen Hinweis auf die Einstellungen des Digitizers, wenn Sie unter dem Menüpunkt KONFIGURATION den Digitizer-Testmodus wählen und danach unter dem Menüpunkt PATIENT digitalisieren. Es werden dann die Rohdaten ausgegeben, die der Digitalisierer dem Programm sendet.

Wenn Ihr Digitalisierer bisher funktionierte und Sie inzwischen einen neuen schnelleren Rechner verwenden (Ab 200 Mhz kann es kritisch werden...), haben Sie wahrscheinlich Probleme mit der bekannten 'Borland Zeitbombe'. Stellen Sie deshalb in der INI unter [Digitizer] den Eintrag Delay=... auf mindestens 500 oder höher. (Ausprobieren!)

Überprüfen Sie, ob die Einstellungen in der Sektion
[Digitizer] von mit denen des Digitalisierers übereinstimmen.
(Voreinstellung ist:
baud=9600,
Parity=Odd,
Datenbits=8,
Stopbits=1
binäre Datenübertragung Ascii=0 ab Version 1.8,
Comport=1 oder 2)

Zeigt der Digitalisierer keine Reaktion, haben Sie ihn ev. auf die falsche Schnittstelle eingestellt. Ändern Sie dazu den Eintrag

comport=
unter der Sektion [Digitizer] in der INI-Datei von 1 nach 2 oder umgekehrt.

Sie können den Digitizer direkt auf Funktion testen, wenn Sie das Hilfsprogramm DIGTEST.BAT im Programm-Verzeichnis aufrufen.

Falls der Digitalisierer erst nach dem Programmstart eingeschaltet wurde, kann es sein, dass er sich in einem undefinierten Zustand befindet und nicht korrekt digitalisiert. Beenden Sie dann das Programm, schalten Sie den Digitizer erneut ein und starten danach das Programm wieder. Tritt der Fehler erneut auf, schalten Sie Computer und Digitizer ganz aus und versuchen es noch einmal.

Die Einstellung der DIP-Switches des Digitalisierers stimmt nicht mit den Angaben in der Sektion [Digitizer] des Ini-Files überein. Ändern Sie bitte die Einstellungen entsprechend und starten Sie erneut. Beachten Sie, dass die neuen Einstellungen erst nach dem nächsten Einschalten des Digitizers wirksam werden. Neuere Digitizer weisen keine DIP-Switches mehr auf und sollten im Binärmodus abgefragt werden. (Erst ab Programmversion 1.8 möglich)

Manche Digitizer haben einen Bereich auf dem Tablett, der wie in einem Auswahlmenü die Konfiguration ändert. Wenn Sie aus Versehen mit dem Fadenkreuz auf diesen Konfigurationsbereich klicken, können Sie den Digitalisierer in einen anderen Modus schalten, so dass nur ein Programmabbruch und Neustart diese Situation bereinigen kann. Ev. muss sogar der Digitalisierer neu konfiguriert werden.

Bei neueren seriellen Schnittstellenbausteinen (Fast UART 16550) kann es vorkommen, dass die Daten verzögert zurückgegeben werden. Der Digitizer meldet dann PARSEFEHLER, weil nur Datenfragmente ankommen. Sie können hier versuchen den Eintrag DELAY (=Wartezeit) im Ini-File schrittweise höher zu setzen. Eventuell können Sie den FastUart über das Bios auch so programmieren, dass er nach 5 Zeichen einen Interrupt auslöst (richtig für den Binärmodus).

Unter WINDOWS95/98/NT z. B. sind zusätzlich noch Treiber für das Tablett installiert. Das FRP hat bereits den Treiber für den Digitizer integriert, so dass jeder zusätzliche Treiber zu Fehlfunktionen führt. Entfernen Sie diesen Windows-Treiber mithilfe der Systemsteuerung.

Wenn regelmässig 3 Werte pro Tastendruck angezeigt werden, deutet dies darauf hin, dass der Digitalisierer die Daten im Ascii-Modus liefert, diese aber vom Programm im Binär-Modus erwartet werden. Sie müssen dann die Dateninterpretation des Programms auf den Ascii-Modus umstellen durch die Einträge unter der Sektion
   [Digitizer]
   ascii=1         
   ;und ev. auch noch zusätzlich
   binär=0 
   ;vor der Version 7.0
    

oder Ihren Digitizer in den Binärmodus schalten. (z. B. durch DIP-Schalter)

Bei manchen Digitalisierern hängt der Modus davon ab, welche Peripherie beim Einschalten angeschlossen ist (Fadenkreuzmaus und/oder Stift). Die aktuelle Einstellung wird oft durch eine 2-farbige Leuchtdiode angezeigt. (so bedeutet z.B. beim Genius HR III rot=Binärmodus und grün=UIOF-Modus)

Neu ab Version 8.4: Um den Digitalisierer erneut anzustossen, reicht es aus, im Digitalisier-Fenster die Taste 'R' für einen Reset und '0' (=Null) für eine erneute Konfigurierung zu drücken.
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  4. Wenn ich die geplottete Durchzeichnung über das Röntgenbild lege, stimmen die Punkte schlecht überein.
Überprüfen Sie unter dem Menüpunkt KONFIGURATION/Genauigkeitstest ob der Digitalisierer genaue Werte liefert, was in der Regel der Fall ist. Dann überprüfen Sie, ob der Referenzrahmen auf der Durchzeichnung genau die angebenenen Masse aufweist. Abweichungen können dann korrigiert werden entsprechend den Anweisungen im Handbuch unter dem Menüpunkt AUSGABE/Durchzeichnung.
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  5. Das Programm stürzt ab mit einer Fehlermeldung wie etwa RUNTIME ERROR 202 AT 3456:5678.
Es trat eine schwerwiegende Störung im Programmablauf auf, aufgrund dieser keine weitere Programmausführung mehr möglich ist. Das Programm muss wieder neu gestartet werden. Es sind folgende Ursachen wahrscheinlich:
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  6. Wozu ist eigentlich der Vermessungschlitten nötig? Ich digitalisiere einfach eine Kopie des Modells.
Beim Vermessungsschlitten wird quasi das Fadenkreuz des Digitalisierers (vom Prinzip her) über dem Modell angeordnet und mit einem 'senkrechten' Blick nach unten digitalisiert. In der Praxis wird dies durch Präzisions-XY-Schlitten und Laserstrahlprojektion bewerkstelligt. Dies gewährleistet eine exakte 1:1 Abbildung. Wenn Sie dagegen das Modell auf den Kopierer legen können Sie Verzeichnungen durch unterschiedliche Zahnhöhen und auch Massstabsverzerrungen (dieses Wort hätte ich ohne Rechtschreibreform nicht geschrieben!) des Kopierers nicht berücksichtigen, einmal abgesehen davon, ob Sie auf einer Kopie überhaupt die zu digitalisierenden Punkte noch genau erkennen können.
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  7. Welcher Rechner und welches Betriebssystem wird für FRP oder MV empfohlen.
Benutzten Sie den ältesten PC, den Sie entbehren können. Die Hardwareanforderung sind so gering, dass es sich auf jeden Fall anbietet, FRP und MV zusammen auf einem sonst ungenutzten Rechner ab DOS 3.0 zu installieren. Diese Programme wurden für ältere Hardware optimiert, so dass Sie sogar ohne Bedenken noch einen XT verwenden können. Wenn Sie sich trotzdem nicht davon abhalten lassen wollen, das FRP oder die MV auf Ihrem teuren Praxisnetzwerksrechner zu installieren, so beachten Sie bitte, dass die Installation nur im DOS-Modus erfolgen sollte. Danach können Sie schrittweise dazu übergehen, die Programme im DOS-Fenster ablaufen lassen können. Prinzipiell sind diese Programme auch im DOS-Fenster lauffähig, aber Sie können aufgrund der vielen Einstellungen Ihres Betriebssystem auch das Gegenteil erreichen. Zusätzlich lassen sich manche Features wie etwa die Schnellumschaltung zwischen MV und FRP nicht bzw. nur eingeschränkt nutzen. Unsere Empfehlung für störungsfreies Arbeit lautet deshalb:
AT 286 oder 386er oder Laptop
Betriebssystem Caldera Opendos kostenlos aus dem Internet
beliebiger Monitor und Drucker
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  8. Bei der Installation wird ein Virus gemeldet und das Programm lässt sich nicht installieren.
Das Installationsprogramm INSTALLX.EXE und die Hauptprogramme FERN.EXE und MODELL.EXE besitzen einen integrierten Virenschutz. D. h., wenn festgestellt wird, dass der Programmcode geändert ist, hält das entsprechende Programm an. Sie müssen also zuerst einen virenfreien Rechner haben, um die Programme installieren zu können. Zu weiterem Vorgehen, wenden Sie sich bitte an den Autor.
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  9. Bei der Modellvermessung werden anstelle der Normwerte nur Gartenzäune #### ausgedruckt.
Der Normwert aus der Weisetabelle hängt vom SIOK ab, der sich im Bereich von 27 bis 37 mm befinden muss, ansonsten wird der Normwert nicht durch die Weisetabelle abgedeckt.
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  10. Bei der Modellvermessung wird der OK unten und der UK oben abgebildet
Sie sehen einen 'normalen' Ausdruck, wenn Sie den Testpatient mit der Patientennr. 1 ausgeben. Wenn die Kontrollzeichnung um 180 Grad rotiert ist, also UK oben und OK unten, haben Sie wahrscheinlich beim Digitalisieren die Tuberpunkte I und II sowie III und IV vertauscht.
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  11. Ich will das FRP/MV in einem Praxisnetzwerk installieren. Ist dies möglich?
Es spricht nichts dagegen, wenn folgende Anpassungen (i. d. R. von Ihrem Systemadministrator) durchgeführt werden:
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  12. Ich will den Drucker auf der LPT2-Schnittstelle benutzen. Ist dies möglich?
Es gilt dasselbe wie für die Installation unter einem Netzwerk.
Folgende Anpassungen müssen durchgeführt werden:
Sie müssen LPT2 für den Drucker unter der Sektion [Plotter] und [Drucker] in der Zeile mit port=... angeben. Sollten Sie mit extern=1 den Ausdruck über PRINTGL durchführen, müssen Sie bei [Plotter] den Port bei FERN.PLT belassen und bei Plotparameter=... ans Ende mit dem Schalter /D den Drucker direkt eintragen.

Ein Beispiel:

  :
 [Drucker]
  :
 port=LPT2
  :
 [Plotter]
  :
 extern=1
 port=fern.plt
 plotparameter=fern.plt ...... /DLPT2
  :

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  13. Der Drucker druckt keine Umlaute oder manchmal unsinnige Zeichen.
Das Programm geht davon aus, dass der Drucker den IBM-Zeichensatz (Codepage 437) eingestellt hat. Dies geschieht entweder per Software durch geeignete Einträge in der INI-Datei oder hardwaremässig durch sogenannte DIP-Schalter. Die richtige Einstellung hängt stark vom verwendeten Druckertyp ab und kann mittels dem Druckerhandbuch in der Regel leicht gefunden werden.
Ab der Version 7.6d kann mit dem Eintrag in der INI-Datei
  :
 [Drucker]
  :  
 pc8=0
  :
eine automatische Konvertierung von Sonderzeichen in Standardzeichen vorgenommen werden.
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  14. Der Drucker (als Plotter) schreibt (in der Durchzeichnung) anstelle vom Umlauten Sonderzeichen.
Verwenden Sie in der INI-Datei folgenden Eintrag um die Umlaute zu konvertieren (ä wird dann zu ae, ö zu oe usw.):
  :  
 [Plotter]    
  :                      
 umlaute=0
  :
 
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  15. Der schnelle Programmwechsel von FERN nach MODELL und umgekehrt funktioniert nicht!
Die Programme sind für DOS konzipiert und geschrieben worden. Bei obigem Programmwechsel beendet sich das jeweilige Programm, indem es gleichzeitig die Tastatureingaben für den Aufruf des anderen Programms simuliert. Dies wird z. B. von Windows95 abgefangen und unterbunden. Für optimales Funktionieren benutzen Sie die Programme im DOS-Modus. Alternativ können Sie bei den WINxxx Betriebssystemen die Programme über den DOS-Kommandointerpreter COMMAND.COM aufrufen. D. h.: Sie erzeugen ein Icon nur mit der Befehlszeile
command.com
und geben dann noch zusätzlich nach dem Anklicken desselben den Befehl FERN oder MODELL.
Wurde unter Windows installiert, muss noch unter der Sektion [Fern] bzw. [Modell] SHELL=DOS eingetragen werden.
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  16. Ich habe nur einen windowstauglichen GDI-Drucker.Kann ich damit ausdrucken?
Im Prinzip schon. Es stehen Ihnen dazu folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
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  17. Drucker oder Digitizer lassen sich nicht ansprechen.
Um allgemein Geräte anzusprechen, die an den seriellen oder parallelen Schnittstellen eines Computers, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
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  18. Welche Analysen werden von FERN und/oder MODELL durchgeführt.
Beide Programme haben sich auf keinerlei Analysen festgelegt. Es werden i. d. Regel alle Berechnungen durchgeführt, die aufgrund des vorhandenen Datenmaterials möglich und sinnvoll sind. Die letztendliche Interpretation bleibt dem Kieferorthopäden anhand dieser Auswertungen überlassen. Die Wertevielfalt lässt sich durch das Formularkonzept leicht einschränken. D. h. Sie erstellen ein Formular mit denen Ihnen wichtigen Einträgen. Bereits erstellte Analysen können als Formular auch beim Autor angefordert werden. Wichtige Berechnungen wie etwa Hasundbox oder Weisetabelle sind selbstverständlich integriert.
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